Jeannette Klute

Jeannette Klute (1918 – 2009) war eine US-amerikanische Fotografin, arbeitete mit DerEntwicklung bei der Eastman Kodak Company und war eine Pionierin in den künstlerischen Möglichkeiten der Farbfotografie. Klute ebnete auch Frauen den Weg, in der Fotografieindustrie zu arbeiten.

Jeannette Klute wurde 1918 in Rochester, New York geboren. Damals gab es nicht so viele Berufswahlmöglichkeiten für Frauen, sie wurden weitgehend als Lehrer oder im Gesundheitswesen bezeichnet. 1936 machte sie ihr Abitur und bewarb sich am Institute of Mechanics (heute Rochester Institute of Technology) in Rochester, wo sie am Department of Photography Technology studierte. Klute war eine von drei Frauen in der Ausbildung mit dem Ziel, einen Job bei der lokalen Firma Eastman Kodak Company (Kodak) zu bekommen. Nach dem Studium arbeitete sie eine Weile, aber nach einer Weile nahm sie weitere Kurse über fortgeschrittene Fotografie und Farbprozesse im Jahr 1944. Sie erwarb auch einen Bachelor-Abschluss an der University of Rochester.

Klute begann im Oktober 1938 bei Kodak als Laborassistentin zu arbeiten, eine der wenigen Positionen, für die sich Frauen damals bewerben mussten. Dort arbeitete sie an der Verbesserung der Entwicklungstechnik. 1945 wurde sie Leiterin der Farbdruckgruppe und 1949 Forschungsfotografin und leitete das Forschungsstudio an der Division farbtechnischer Farbe. Es entwickelte die Prozesse und Materialien in der Farbfotografie verwendet. Während eines Großteils seiner Karriere arbeitete Klute als Fotoillustrator für den Physiker Ralph M. Evans und illustrierte viele seiner Vorträge, Artikel und Bücher.

Von den späten 1960er und 1970er Jahren war Klute Leiter des Fototechnikstudios bei Kodak. Sie stellte sicher, dass Frauen für die meisten Forschungsfotografie- und Ingenieurdienstleistungen des Studios eingestellt wurden, was zu dieser Zeit sehr ungewöhnlich war, da sie es für wichtig hielt, die Fähigkeiten von Frauen zu zeigen.

Klute brachte seine großformatige Kamera oft in den Wald und nutzte eine kurze Schärfentiefe, um die heimische Flora und Fauna zu dokumentieren. Sie half, einen abstrakteren Stil zu entwickeln. Ihre neuen und innovativen Techniken führten dazu, dass die Farbfotografie als Kunstform immer häufiger wurde. Klutes Farbfotografie wurde in Galerien und Museen auf der ganzen Welt ausgestellt. 1975 wurde Klute eine von fünfzig Frauen, die für die bahnbrechende Ausstellung Women in Photography: A Historical Survey ausgewählt wurden, in der sie als "Innovatorin in der Farbfotografie" bezeichnet wurde.

1954 veröffentlichte Jeannette Klute ein Buch mit dem Titel "Woodland Portraits". Es gilt als ein wichtiges Werk in der Geschichte der Farbfotografie. Sie sortierte die Bilder nach Saison und fügte Gedichte hinzu, um die Emotionen des Betrachters zum Vorbringen zu bringen. Ihre Arbeit erhielt gute Kritiken und war wegweisend im Bereich der Fotografie.

Nach ihrer Pensionierung begann sie zu malen, aber sie setzte die Natur als Inspiration fort und schuf halbabstrakte Arbeiten, um Farbe und Form zu erforschen. Sie starb 2009.

Quelle
n: Akron Art Museum 200329 https://akronartmuseum.org/collection/Art1258?sid=1&x=1017
075 RIT Archivsammlung 200328 http://library.rit.edu/findingaids/html/RITArt.0061.html
Wikipedia 200328 https://en.wikipedia.org/wiki/Jeannette_Klute

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