Art & Fear

Kunst und Angst

Ich habe dieses Buch als Hörbuch gehört. Es ist ein Buch, das mir im Moment sehr gut passt. Es geht um die Ängste der Künstler, vielleicht vor allem um die Angst, dass die arbeit in den Augen anderer nicht funktionieren wird. Was ist der Grund für die Blockierung/Schreibblockierung des Autors? Warum ist es so schwer, loszulegen, wenn es so viele Ideer gibt? Dies diskutiert die Autoren in dem Buch. Es geht um alle Arten von Kunstformen. Ich fand es beruhigend zu hören, dass jeder unter dem Gleichen leidet und dass es nicht darauf ankommt, was andere denken, sondern von dem ausgeht, was ich sagen und zum Ausdruck bringen möchte. Es ist etwas, das ich wirklich üben muss, um es zu wagen, für das zu stehen, was ich tue, um herauszupicken, was ich für gut halte, und stolz auf das zu sein, was ich erreiche, wenn es tatsächlich gut wird (alles stellt sich nicht einmal als halb gut heraus, aber manchmal strahlt es). So schreibt der Verlag über das Buch:

"Dies ist ein Buch über das Kunstschaffen. Gewöhnliche Kunst. Gewöhnliche Kunst bedeutet so etwas wie: alle Kunst, die nicht von Mozart gemacht wurde. Schließlich wird Kunst selten von Mozart-ähnlichen Menschen gemacht; im Wesentlichen – statistisch gesprochen – gibt es keine Leute wie diese. Genies werden einmal im Jahrhundert oder so gemacht, aber gute Kunst wird die ganze Zeit gemacht, so dass das Machen von Kunst mit dem Wirken des Genies gleichzusetzen entfernt diese innig menschliche Tätigkeit zu einem seltsam unerreichbaren und unerkennbaren Ort. Für alle praktischen Zwecke kann die Kunstkunst sehr genau untersucht werden, ohne sich jemals in die sehr entfernten Probleme des Genies verstricken zu müssen."

—aus der Einleitung

Art & Fear erforscht die Art und Weise, wie Kunst gemacht wird, die Gründe, warum sie oft nicht gemacht wird, und die Art der Schwierigkeiten, die so viele Künstler dazu bringen, auf dem Weg aufzugeben. Die Co-Autoren des Buches, David Bayles und Ted Orland, sind beide arbeitende Künstler, die sich täglich mit den Problemen auseinandersetzen, Kunst in der realen Welt zu machen. Ihre Erkenntnisse und Beobachtungen, die aus persönlichen Erfahrungen stammen, geben einen prägnanten Blick in die Welt der Kunst, wie sie von den Kunstmachern selbst ausgereizt wird.

Dies ist nicht Ihr typisches Selbsthilfebuch. Dies ist ein Buch, das von Künstlern geschrieben wurde, für Künstler — es geht darum, wie es sich anfühlt, wenn Künstler sich an ihre Staffelei oder Tastatur setzen, in ihrem Atelier oder Performance-Raum und versuchen, die Arbeit zu tun, die sie tun müssen. Erstmals 1994 veröffentlicht, wurde Art & Fear schnell zu einem Underground-Klassiker. Die Mund-zu-Mund-Propaganda allein – jetzt verstärkt durch Internet-Posting – hat es zu den meistverkauften Büchern über Kunstschaffen und Kreativität auf nationaler Ebene platziert.

Art & Fear hat ein bemerkenswert vielfältiges Publikum angezogen, das vom Anfang bis zu versierten Künstlern in jedem Medium reicht und eine außergewöhnliche Konzentration unter Schülern und Lehrern einschließen muss. Die Original-Capra Press-Ausgabe von Art & Fear verkaufte sich 80.000 Mal.

Ein Auszug:

Heute, mehr als vor vielen Jahren, ist Kunst schwer, weil man sie so konsequent nachsichachen muss. An so vielen verschiedenen Fronten. Für so wenig externe Belohnung. Künstler werden zu altgedienten Künstlern, nur indem sie nicht nur mit sich selbst Frieden schließen, sondern mit einer Vielzahl von Themen. Sie müssen Ihre Arbeit finden…

Autor: David Bayles & Ted Orland ISBN: 978
0961454739 Sprache: E
nglisch Gewicht:
181 Gramm Veröffe
ntlicht: 2001-04-01 V
erlag: Image Continuum Press – Image Continuum Press Anza
hl der Seiten: 122

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